Saxophon, Sack Zement ond Sackpfeif’

„Kennsch Du da Ondrschied zwischa ma Saxophon ond ma Sack Zement?“, will der Kurt von seinem Kumpel wissen.
„Ha a“, sagt der nur und schüttelt mit dem Kopf
„No bloß amaol nei!“
Der ärgert sich, dass er so vorgeführt wurde und fragt nun seinerseits: “Kennsch Du das Ondrschied zwischa ra Motorsäg ond ma Baritonsaxophon?”
„Noi“
„D’Abgase!“






Worom spielat Sackpfeifaspieler emm im Geha?
Weil bewegliche Ziele net so leicht zom Treffa send!






„Vaddr, wia schreibt ma Saxophon?“
„Des schreibt ma net, des bläst mr!“





Ein blinder Schlagzeuger und ein tauber Saxophonist machen gemeinsam Tanzmusik. Dann fragt der blinde Schlagzeuger: „Tanzet se scho?“ Darauf der taube Saxophonist: „Spielat mr scho?“






Abends kommt ein Hobby-Sackpfeifenspieler aus Frommern nach Hause, wo seine Frau gerade darum bemüht ist, die Kinder ins Bett zu bringen. Auf die Bitte seiner Frau, es doch auch einmal zu versuchen, schlägt er vor: „I kann dene jo a Stickle uf meira Sackpfeif’ vorspiela!“ Darauf sie: „Willsch’s net erscht em Guada probiera?“


Schwäbische Musikanta Witz'
von Wulf Wager

Gebundene Ausgabe -
93 Seiten - DRW
Erscheinungsdatum: September 2003
ISBN: 3-87181-581-0

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Mann zu seiner Freundin: „So Schätzle, jetzt duat’s mol a bissle weh!“
„Net da Dudelsack, bitte net da Dudelsack!“






Wie ka mr sei Trompet gega Diebstahl schütza?
Mr legt se en an Saxophonkoffer!






Singe, wem Gesang gegeben – turna ka jeder Dackl

„Kennsch Da Onterschied zwischa ra Sopranischtin ond ama Getränkeautomat“, will der Heiner bei einem Kirchenkonzertbesuch von seiner Frau wissen. Diese schüttelt mit dem Kopf.
„Bei ma Getränkeautomat kriagsch am eheschta a hohes C!“






Die nicht besonders begabte Sopranistin: „Und nun singe ich „Am Brunnen vor dem Tore“.“
Ein genervter Zuhörer erleichtert: „Des isch klasse, do henna hairt Ehne sowieso koinr mai zua!“






Zwei Kirchenchorsänger beim Bergsteigen. Auf dem Gipfel angekommen, probiert der eine das Echo aus und singt aus vollem Hals ein lautes hohes C. Das Echo kommt zurück, allerdings als Cis, einen Halbton höher. Meint der andere: „Koi Wonder, uf dem Nochbrgipfl stoht jo au a Kreuz!!“





„Mai Tochter isch em Stimmwechsel“, sagt die Lydia zu ihrer Nachbarin.
„Aber des geit’s doch bei Mädla gar et!“
„Ha freile, da Tenor hot se laufa lau, jetzt goht se mit ma Bariton!“





„Mai Kanariavogl isch o’heimlich musikalisch”, erzählt die Pfarrhaushälterin von Saulgau ihrer Freundin.
„Sengt’r so schee?“ will diese wissen.
„Noi, aber jedes mol, wenn dr Saulgauer Kirchachor em Pfarrhaus probt, hockt sich ens Eck ond heult!“





„Mensch Wilhelm, i han ghert, dass Du jetzt im Xangverei bisch, als Tenor oder als Bass“
„Noi, als Ausred’!“





Unterhalten sich zwei Musikkritiker noch einem Konzert:
„Hosch scho g’hert, die Altistin hot noch ihrem verpatza Konzert an Schreikrampf kriagt!“
„Was? Nomol oin?“





Was macht en Tenor, wenn dr Rega ans Fenschtr prasslt?
Er vrbeugt sich!






Was isch en Bariton?
Dr Übergang vom Tenor zu ma Menscha!






Was isch dr Ondrschied zwischa ma Wagner-Sopran ond ma Wagner-Tenor?
Zwanzig Kilo!






„Ein Tenor und ein Bass gehen Weinbergschnecken fangen. Während der Tenor seinen Eimer schnell gefüllt hat, steht der Bass mit leeren Händen da.
„Was machsch’n Du,“ fragt der Tenor. „I woiß au net“, antwortet der Bass. „Emmr wenn i a Schneck nehma will – schwupp, weg isch se!“






Sagt der Opernsänger zum Tanzmusikanten: „In meiner Kehle steckt ein Vermögen!“
Antwortet der Tanzmusikant: „En meira au!“





„Die schönschte Stonda en meim Läba verdank i dr Oper“, sagt der Fritz beim Frühschoppen zu seinem Zechkumpan. „Wieso?“, fragt der „gehst Du so oft hin?“
„I net, abr mei Frau!“





Die Stuttgarter Philharmoniker konzertieren in der Ehinger Donauhalle. Plötzlich ruft mitten im ersten Satz ein Mann aus der ersten Reihe laut: „Isch hier en Arzt im Saal?“ Eisernes Schweigen. Dann meldet sich aus der tiefe des Dunkels eine Stimme: „Ja, i ben Arzt, was isch denn“
„Isch des net a herrlichs Konzert, Herr Kollege!“






Meyer ist zum ersten Mal in der Oper und hat sich verspätet. Der Platzanweiser zeigt den Weg: „Send se aber bidde ganz leis’...“ – „Wieso, schlofat die andere scho?“






Was isch dr Ondrschied zwischa ra Sopranischtin ond ma Porsche?
Die meischte Musiker warat no nia ema Porsche!





Der Dirigent erklärt dem Orchester: „Bitte nemmat Se ihre Bleistift in d’Hand, mir müssat a paar wichtige Änderonga vornehma: Die erschte boide Takt im erschta Toil 3/4, net em 4/4, wie’s stoht. Dann em 5. Takt in 7/8 ond des bis zom Schluss durchhalta. Dann im Takt 7 alle en Halbton tiefer. Im Takt 13 alle en ganza Ton tiefer ond des bis zom Schluss. Dankschee. Jetzt fangat mr a.“
Da meldet sich die Solosopranistin: „Entschuldigat Se bidde, was soll i ändera?“
Der Dirigent: „Garnix, meine Liebe, sengat se oifach exakt des, was in de Nota stoht, genau so, wia Se’s geschtern xonga hend!“





Was isch dr Ondrschied zwiascha ma Wimbledon-Finale ond am Oberstufachor ama Gymnasium erm Oberland?
Em Wimbledon-Finale send me Männer!





Was mr heitz’tags Rap nennt, hot frieher Schtottara g’hoißa ond war heilbar ...





Zwei reiche Damen sitzen im Konzert. Sagt die eine über den Tenor im engen Kostüm: „Der hot aber a tolle Organ!“
Darauf die andere: „Stemmt, aber senga duat’r au net schlecht!“





Was isch dr Ondrschied zwischa em Leiter vom Schulchor ond ma Schimpansa?
Wissenschaftler hend bewiesa, dass Schimpansa mit Mensche kommuniziera könnat!





Ein evangelischer – also „wiaschtgläubiger“ – Chor-Sänger erzählt von seinem Rom-Urlaub. „...ond no waret mir auf em Petersplatz. Do isch älles voller Leut gwä. Plötzlich kommt so a aldr Ma mit weiße Klamotta auf en Balkon, schlägt en langsama Vierer – ond koiner setzt ei.“